Problemzonen im E-Commerce

Digital Commerce entwickelt sich in atemberaubendem Tempo, ebenso die Technologie für das Online-Geschäft. Unternehmen müssen neue Technologie flexibel adaptieren können, wenn sie von Innovationen profitieren wollen. In der Praxis scheitert dies oft an starren Strukturen und überkommenen Denkweisen im Unternehmen, die die Digitalisierung des Vertriebs bremsen. 

In ihrem Webinar für Digital Commerce Entscheider zeigen Günter Heiß und Christian Büngener von eCube, wie Unternehmen die notwendigen Voraussetzungen für (agile) Veränderung schaffen und sich fit für das Online-Business machen. Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Digital Commerce schneller als die IT erlaubt?

Digital Commerce ist längst mehr als nur der Verkauf von Waren über einen Online-Shop. Die Zeichen der Zeit stehen auf Omnichannel-Vertrieb. Das Geschäft findet dort statt, wo der Kunde einkaufen will: auf digitalen Marktplätzen, sozialen Plattformen, im Internet der Dinge oder im B2B direkt im ERP. Damit verändern sich laufend auch die technologischen Anforderungen an den digitalen Verkauf, auf die Anbieter jederzeit flexibel reagieren können müssen. 

Martec’s Law

Das Problem: In der Praxis ist der Digital Commerce oft schneller als es das “traditionelle” Technologie-Management bzw. die zentrale Unternehmens-IT beim Anbieter erlaubt. Dadurch geht die Schere zwischen dem, was technologisch möglich, und dem, was sich in einem Unternehmen realisieren lässt immer weiter auseinander.

Martec’s Law: Technologie wächst exponentiell, Organisationen ändern sich logarithmisch

Quelle: chiefmartec.com

“Schatten-IT” als Antwort auf mangelnde Flexibilität

Fachabteilungen (Vertrieb, Marketing, Einkauf, Fulfillment etc.) müssen auf neue Anforderungen und Chancen des digitalen Vertriebs schnell und flexibel reagieren können.  Die zentrale Unternehmens-IT ist hier ein wichtiger Partner in Technologie-Fragen, der jedoch in der Praxis nicht selten durch starre Regularien und Denke eher bremst als unterstützt. Das gilt vor allem dann, wenn agile Denkweisen und Methoden fehlen.

Die Folge: Fachabteilungen behelfen sich selbst und sourcen Technologien für den Digital Commerce  in Eigenregie an externe Dienstleister aus. Da jede Fachabteilung eigene Ziele und Initiativen verfolgt, entsteht eine unübersichtliche Landschaft von Insellösungen (“Schatten-IT”). Das führt in vielen Unternehmen zu Technologie-Chaos mit teilweise erheblichen negativen Folgen für die Sicherheit und Wirtschaftlichkeit der IT.

Wie lassen sich die verschiedenen Interessen von Fachabteilungen (Flexibilität) und Unternehmens-IT (Kontrolle) vereinbaren, sodass Digital Commerce so flexibel wie möglich und so kontrolliert wie nötig wachsen kann?

Technologie-Management dezentralisieren

Die Lösung: Die zentrale IT in Unternehmen muss sich das Technologie-Management für den Digital Commerce zu eigen machen, ohne notwendige Entwicklungen durch starre Regularien und Denkweisen auszubremsen. Die Herausforderung besteht darin, Fachabteilungen zu unterstützen, digitale Initiativen im Unternehmen zu begleiten und strategisch zu orchestrieren. Die interne Kommunikation zwischen IT und Fachabteilungen spielt dabei eine zentrale Rolle. 

Wie dies gelingt und worauf es dabei ankommt, zeigen wir im zweiten Teil unserer Artikel-Serie und in unserem Webinar für Digital Commerce Entscheider am 28.10.2020 um 11 Uhr.

„Digital Commerce Organisation 4.0 – Strukturen, Prozesse & Technologien fit für die Zukunft!“